Freitag, 20. Oktober 2017

Eine kleine Pause!

von:
Gabi Mett

Es gibt Zeiten, da braucht man ein kleine Pause, um den Geist zu beruhigen und wieder klare Gedanken zu fassen. Das passiert mir auch, wenn ich mal wieder für den Blog auf der Suche bin nach interessanten TextikünstlerInnen, über die ich gerne berichten würde. Ich bin jedes Mal fasziniert, wieviel Menschen sich mit dem Textilen in der Kunst befassen und wie unterschiedlich sie sich damit auseinandersetzen.


Franz Eberhard Walther

Ein Künstler, der schon lange auf meiner Liste steht, ist der Deutsche Franz Erhard Walther. Er erhielt auf der Biennale in Venedig in diesem Jahr den Goldenen Löwen. Diese Auszeichnung war für ihn sehr überraschend, denn er ist schon ganz lange eine Größe auf dem Kunstmarkt. Schauen Sie hier in eine Ausstellung aus dem Jahr 2013 oder schauen Sie ins Ludwigforum, um mehr über ihn zu erfahren. hier! Lassen Sie sich Zeit, um sich den Arbeiten und seinen Ideen zu nähern.


Ein kleiner Spaziergang

Nach den "Ausstellungsbesuchen" bei diesem Künstler und der üblichen täglichen Routine habe ich mich in der Dämmerung auf den Weg gemacht, um noch ein wenig von dem zur Zeit zauberhaften Herbstlicht einzufangen. Ich habe meine Kamera mitgenommen und nicht bewusst nach besonders schönen Lichtkonstellationen gesucht, sondern ich habe sie in den Himmel gehalten und diesen einen Moment fotografiert. Schauen Sie selbst:

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
Solche traumhaften Farben sind einfach nur schön und sie erinnern mich wiederum an einen Maler, den ich auch sehr schätze und dessen Bilder ich auch schon in einer Ausstellung im Original bewundern durfte:
 
Eberhard Ross
hier ein Video über seine Arbeitsweise und hier seine Malereien.
 
Im November wird er in der Galerie Art Forum Ute Barth in Zürich zu sehen sein. Ein Ausflug lohnt sich, denn eine Fotografie kann diese Werke nicht wirklich überzeugend wiedergeben.
 
 
 

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Freitag, 13. Oktober 2017

Rot mit weissen Punkten

von Judith Mundwiler

Der Herbst bringt im Moment farbenfrohe Wesen ans Licht, wie hier in der Ostschweiz, wo ich bei einem Spaziergang über eine Alpweide diese Fliegenpilz Familie entdeckte. Die verschiedenen Muster, welche ein Pilzhut je nach Alter zeigt, faszinierte mich total! Das sind doch wunderbare Vorlagen zum Malen und Sticken.
Lassen Sie sich inspirieren von diesen Vielfältigen Mustern und Farbtönen........






......von jung......
...bis alt......














Natürlich war ich neugierig, ob ich in der Kunst das Sujet vom Fliegenpilz auch finden werde. Im Internet bin ich auf die Suche gegangen.......

Zuerst kam mir das Buch von Mister Finch in den Sinn. Vor einiger Zeit hatte ich es in einer Buchhandlung entdeckt und dann diesen Sommer verschenkt. Die textilen "Viechereien", welche Mister Finch kreiert sind so lustig, machen auch nachdenklich, und sind total verspielt oder auch ganz naturgetreu. Er fertigt die übergrossen Nachtfalter und anderen Insekten zum Teil aus Stoffen, die er im Brockenhaus findet, aus gestickten Gobelins oder aus alten Brokatvorhängen.
Wenn Sie gerne Märchenhaftes haben, kann ich Ihnen das Buch nur empfehlen.
Titel: Living in a Fairytale World
ISBN:978-0-9913419-7-9



Hier ein paar Bilder von Mister Finch's Pilzen. Ich habe sie im Internet und auf seiner Webseite gefunden.
Der Link zur Webseite HIER












Beim recherchieren zum Thema Fliegenpilz habe ich noch eine weitere Künstlerin entdeckt:
Ivana Falconi. Sie lebt im Tessin und sammelt lauter skurrile Dinge aus dem Brockenhaus, setzt sie neu zusammen oder in einen neuen Zusammenhang.


Sie können HIER eine Sendung "Kulturplatz" vom Schweizer Fernsehen nachschauen. Ivana Falconi wird in einem Porträt mit ihrem Fliegenpilzen vorgestellt.
HIER die Webseite von Ivana Falconi.

Und der dritte Künstler ist Sigmar Polke.
Ich habe von Ihm ein Bild mit dem Sujet vom Fliegenpilz entdeckt.




"Staunen vor dem Fliegenpilz"
Sigmar Polke war einer der berühmtesten Künstler Deutschlands und galt ganz zu Recht als Meister der subversiven Ironie. In den sechziger Jahren entstanden seine riesigen und heute millionenschweren Rasterbilder wie die "Bunnies" (1966), oder er übermalte bunte Tischtücher und Tapeten. Auch in der Druckgrafik, ein von Polke früh favorisiertes Medium, traute er sich mehr als seine Kollegen. Er benutzte den vielfarbigen Offsetdruck, als der noch kaum verbreitet war, oder verwendete pelziges Velourspapier als Untergrund. Manchmal überarbeitete er seine Grafiken, schnitt aus und überklebte so lange, bis die schrägen Farb- und Formspiele das Betrachterauge endgültig verwirren mussten.Wie auf dem Blatt "Mu nieltnam netorruprup" von 1975, auf dem ein riesiger Fliegenpilz wie eine Statue bestaunt wird: Angeblich kam dem Künstler die Idee, weil er damals nicht bloß mit Kunst, sondern auch mit Drogen experimentierte.
(Zitat von "Spiegel online" 3.7.2000)
Polke starb 2010.
HIER finden Sie mehr zum Künstler.  Es lohnt sich, sein Werk näher zu erforschen. Nutzen Sie dafür das Internet. 


TIPP IN EIGENER SACHE:
Reservieren Sie sich das Datum vom ersten Dezemberwochenende!
Am 1.und 2. Dezember 2017 ist Tag vom offenen Atelier bei mir. Ich werde ganz viel Material aus meinem Fundus zu Gunsten vom Projekt "CTAS-Chocki Traditional Art School" zu Flohmarktpreisen verkaufen. 
Es wird auch ein Anlass sein zum gemütlichen Zusammensitzen, Plaudern und Austauschen in der Vorweihnachtszeit.

Mittwoch, 11. Oktober 2017